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Es ist Zeit

für eine professionelle interne Kommunikation im Mittelstand

Die mittelständischen Unternehmen in Deutschland stehen derzeit vor einigen Herausforderungen. Zwei davon sind eng mit interner Kommunikation verknüpft: die Digitalisierung und der Fachkräftemangel.
Wer an dieser Stelle eine Überraschung erwartet hat, der wird jetzt wohl enttäuscht sein. Digitalisierung und Fachkräftemangel sind seit Jahrzehnten absehbare, viel diskutierte Themen. Interessant ist aber die Frage, warum sich viele Mittelständler trotzdem von ihnen überrollt fühlen. Und warum sich die Herausforderungen derzeit stark zuspitzen. Hier unsere Thesen dazu:

These 1: Digitalisierung ist mehr als Digitalisierung

Für die digitale Produktion werden die Produktionsmaschinen vernetzt. Für die digitale Zusammenarbeit wird Microsoft Teams eingeführt. Für die Entwicklung digitaler Produkte wird eine namensgleiche Abteilung gegründet. Fertig ist die Digitalisierung. Oder doch nicht? Viele Unternehmen machen derzeit die Erfahrung, dass Digitalisierung weit größere Auswirkungen hat als ursprünglich erwartet.
Erstens ist digitale Transformation ein gigantischer Change-Prozess, der mal mehr, mal weniger professionell gemanagt wird. Da gibt es Ängste, Abwehrreaktionen und Hoffnung, Gerüchte und Flurfunk, Begeisterte und Verweigernde. Viel Geld und Arbeitszeit bleiben auf der Strecke und nicht immer wenden die Mitarbeitenden die neuen Systeme wie geplant an.
Zweitens verändert Digitalisierung das gesamte Unternehmen. Die Anforderungen an die Mitarbeitenden werden höher, der Qualifizierungsbedarf steigt, mehr Eigenverantwortlichkeit ist gefragt. Die Rolle der Führungskräfte verändert sich – sozusagen vom Chef zum Coach. Patriarchale Führungsstile und Hierarchiedenken passen nicht zur vernetzten, teamübergreifenden Arbeitsorganisation. Das alles wirkt sich auf die Unternehmens- und Führungskultur aus. Eine Kollision zwischen Alt und Neu führt zu Konflikten. Es entsteht ein erhöhtes Bedürfnis nach Information, Kommunikation und Dialog.

These 2: Digital Natives gehen in Führung

Als Digital Natives werden die Jahrgänge ab 1980 bezeichnet, die mit Internet & Co. aufgewachsen sind. Wer jetzt an ein paar nerdige Software-Entwickler kurz nach dem Studium denkt, darf gerne nachrechnen. Die ersten Digital Natives feiern 2020 ihren 40. Geburtstag. Damit sind sie längst in den mittleren Führungspositionen angekommen. Und es sind viele. Unter den sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern sind fast 44 Prozent 40 Jahre alt oder jünger. Bald sind die Digital Natives also in der Mehrheit.
Und sie stellen andere Anforderungen an die Kommunikation in ihren Unternehmen. Wer seine Nachrichten online oder in einer App liest, Videos als Unterhaltung und Ratgeber abruft, stündlich Updates von Freundeskreis und Familie empfängt, der wünscht sich auch im Job schnelle, unkomplizierte und konfigurierbare Medienformate. Das erhöht den Druck auf die interne Kommunikation.

These 3: Die wichtigsten Kund*innen sind die eigenen Mitarbeiter*innen

Nun ist er also da, der Fachkräftemangel. Und er ist teilweise erfolgskritisch. Das geht unter Umständen so weit, dass die Gewinnung neuer Mitarbeiter*innen wichtiger wird als die Gewinnung neuer Kund*innen. Schlicht, weil nicht genug Leute da sind, um neue Aufträge abzuarbeiten. In vielen Branchen haben die HR-Verantwortlichen enorme Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen. Die Auswahl ist dürftig. Die Kosten für Employer Branding und Recruiting steigen. Sind die neuen Mitarbeitenden an Bord, werden sie aufwendig geschult. Ist ja alles ein bisschen komplizierter geworden durch die Digitalisierung.
Es wird wichtiger, den bestehenden Mitarbeiter*innen ein optimales Umfeld zu bieten. Sie sollen nicht nur eine tolle Arbeitsumgebung vorfinden, sondern sich auch wertgeschätzt und informiert fühlen. Dazu tragen viele Faktoren bei, darunter auch eine professionelle interne Kommunikation mit modernen, digitalen Kanälen.

Fazit: Interne Kommunikation bekommt einen höheren Stellenwert

Der Stellenwert von interner Kommunikation nimmt nach unserer Einschätzung derzeit stark zu. Was ist also zu tun? Mit Eigeninitiative einzelner Mitarbeiter*innen lässt sich tatsächlich einiges bewegen. Wer die Herausforderungen jedoch ernst nimmt, muss Budget einplanen und Know-how aufbauen. Ohne Zeit, Geld und Wissen ist eine Professionalisierung nicht zu leisten – wie in allen Bereichen, nicht nur in der internen Kommunikation.

Unsere Konsequenz: Aus PR Süd wird Change your Mind

Liegen wir mit unseren Hypothesen richtig, ist eines nur konsequent: Aus PR Süd wird im Juli 2020 Change your Mind. Neuer Name, neues Logo, neue Ausrichtung, neues Büro. Damit machen wir sichtbar, dass wir mittelständische Unternehmen bei den anstehenden Veränderungen begleiten wollen. Wir wollen mit ihnen an einer professionellen internen Kommunikation arbeiten, Change-Prozesse besser kommunizieren und eine interne Kommunikation gestalten, die auch Digital Natives überzeugt. Wir freuen uns darauf!

PS: Wenn Sie das Thema interessiert, müssen Sie natürlich nicht bis Juli warten. Rufen Sie uns einfach an.

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